Kumpir – Die türkische Antwort auf die Folienkartoffel

Eine Backkartoffel ist eigentlich immer eine gute Wahl und häufig auch das typische vegetarische Angebot in nicht vegetarischen Restaurants. Jedoch kann sie deutlich variantenreicher in Erscheinung treten als in Begleitung von Sour Cream und Salat. Vor allem die türkische Variante Kumpir ist als hinreißendes und mitunter gesundes Fast Food bekannt. Traditionell wird die Ofenkartoffel zunächst aufgeschnitten (jedoch nicht vollständig halbiert) und ihr aufgelockertes Inneres mit Butter und geriebenem Käse vermengt. Anschließend wird sie je nach Geschmack mit Gemüse, Salaten, Hülsenfrüchten aber auch Fleisch und Saucen reichlich belegt. Die klassische Zubereitung schenkt sich der Veganer. Er lässt Butter und Käse weg, lockert die Kartoffel ohne sie auf und gewinnt daran Spielraum für mehr leckere Zutaten. Denn eine große Folienkartoffel gemischt mit Käse und Butter ist schon für sich eine recht gehaltvolle Angelegenheit. Wem das zu trocken erscheint kann selbstverständlich auf vegane Pflanzenmargarine und Käseersatz zurückgreifen.

Kumpir, gefüllt mit Taboulé, dazu Hummus und Sojaghurt-Soße

Kumpir, gefüllt mit Taboulé, dazu Hummus und Sojaghurt-Soße

Tipp für die Grillsaison: Kartoffeln über Feuer rösten

Gerade jetzt in der Grillsaison kann die Folienkartoffel als Kumpir-Variante fantastische Dienste leisten und ist eine leckere Alternative zum Burger oder zur Tofuwurst. Jeder stellt sich seine Kumpir aus den verschiedensten Zutaten nach Lust und Laune zusammen. Auf dem Tisch stehen Couscous, Bohnen, Tomaten und Gurken, Oliven, fermentiertes Gemüse, Grillgemüse und Mais. Hier sind der Fantasie und dem Geschmack kaum Grenzen gesetzt. Als Sauce eignet sich Tahinidressing.

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